Pressemitteilung, 25.04.2023

„Bayerisch-Österreichisches Wasserstoffforum“ am 20. April in Wien: Über 100 Teilnehmende diskutierten und netzwerkten

WIEN – Über 100 Teilnehmende aus Österreich und Bayern folgten der Einladung zum ” Bayerisch-Österreichischen Wasserstoffforum”, das am 20. April auf Initiative des Bayerischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie in Wien stattfand. Organisiert wurde die Veranstaltung von der Bayerischen Repräsentanz in Österreich (Deutschen Handelskammer in Österreich) und dem Zentrum Wasserstoff.Bayern (H2.B).

Beim Dialog und Netzwerken zwischen den Vertreter:innen Österreichs und Bayerns aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft ging es insbesondere um Chancen und Herausforderungen beim Wasserstoffhochlauf sowie Anknüpfungspunkte für eine Zusammenarbeit zwischen Österreich und Bayern.

Bayerns Wirtschafts- und Energieminister Hubert Aiwanger eröffnete die hochrangig besetzte Veranstaltung im vollen Saal des Raiffeisenforums in Wien und betonte die Bedeutung der länderübergreifenden Zusammenarbeit für den Aufbau des europäischen Wasserstoffnetzes (EHB). Aiwanger: “Für den Hochlauf der Wasserstoffwirtschaft brauchen wir neben regionalen Startnetzen auch schnellstmöglich ein europäisches Wasserstoffnetz. Die zügige Realisierung einer Wasserstoffpipeline-Infrastruktur, überwiegend durch Umwidmung von Erdgaspipelines, ist daher zwingend notwendig. Österreich und Bayern spielen hier wesentliche Rollen. Wir sind Vorreiter im Bereich Wasserstofftechnologien.”

H2.B-Co-Vorstand Prof. Peter Wasserscheid hob hervor: “Für die österreichischen und bayerischen Akteure ist es wichtig ins Handeln zu kommen. Es gibt vielversprechende Technologien, die zur Erreichung der CO2-Reduktionsziele beitragen können. Letztendlich werden sich die nachhaltigsten und kostengünstigsten Technologien durchsetzen. Wichtig ist es, dass der Wettbewerb weiter befördert wird und die Politik die Transformationsenergie von Wirtschaft und Gesellschaft unterstützt.”

Auf dem Podium diskutierten Aiwanger und Wasserscheid mit der Generalsekretärin im österreichischen Ministerium für Arbeit und Wirtschaft, Eva Landrichtinger, sowie mit Dr. Alexander Trattner, Geschäftsführer und wissenschaftlicher Leiter des österreichischen H2-Forschungszentrums HyCentA zur Frage, wie die bayerische und österreichische Zusammenarbeit bei Wasserstoff weiter ausgebaut und intensiviert werden kann. Unternehmens- und Ministeriumsvertreter:innen aus Bayern und Österreich gaben in ihren Vorträgen in den Panels zu „H2- Erzeugung und Infrastruktur“ sowie „H2- Verwendung in der Industrie und Logistik“ Einblicke in strategische Planungen und Praxisbeispiele. Durch den Tag und die Abschlussdiskussion führte H2.B-Geschäftsführer Dr. Fabian Pfaffenberger als Moderator.

Für die Teilnehmer:innen aus Bayern endete der Tag mit einer Betriebsbesichtigung im H2-Testcenter der Hoerbiger Holding AG. Hoerbiger ist einer der Technologie- und Innovationsführer in der Ventil- und Regelungstechnik für Kompressoren und gab bei der Unternehmensbesichtigung Einblicke in seine Technologien zur Wasserstoff-Kompression.

Bildquellen: StMWi/ Elke Neureuther, DHK (Deutsche Handelskammer Österreich)

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